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d
I 〈n.; -, - od. -s; Mus.〉 Tonbez., Grundton der d-Moll-Tonleiter
II 〈ohne Artikel〉
1. 〈Mus.; Abk. für〉 d-Moll (Tonartbezeichnung)
2. 〈Math.; Zeichen für〉 Differenzial
3. 〈Zeichen für〉 Durchmesser
4. 〈Zeichen für〉 Denar
5. 〈vor Maßeinheiten〉 Dezi..., 1/10
6. 〈Phys. u. Astron.; Zeichen für〉 Tag
7. 〈Chem.; Zeichen für〉 dextrogyr

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d:
1) Vorsatzzeichen für Dezi-;
2) Einheitenzeichen für Tag (gleichbed. lat. dies), Darcy u. deutscher Grad (°d, vgl. Wasserhärte);
3) Formelzeichen für Gitterkonstante, relative Dichte, Durchmesser, Dicke, Entfernung;
4) Symbol für die Nebenschale der Nebenquantenzahl l= 2 (Abk. für engl. diffuse = diffus; vgl. Atomorbital), für Deuteron, Down-Quark u. (veraltet) für den Drehungssinn »nach rechts« bei optisch aktiven Verb. (Abk. für dextrogyr)
5) Kennbuchstabe für die Stelle der Anellierung weiterer Ringe in kondensierten Ringsystemen;
6) Abk. für Desoxy- in Symbolen für Desoxynukleoside u. -nukleotide (z. B. dAdo, dT) u. für Deuterium (deuterierte Verbindung).

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d, D [de: ], das; - (ugs.: -s), - (ugs.: -s) [mhd., ahd. d]:
1. vierter Buchstabe des Alphabets, ein Konsonantenbuchstabe:
ein kleines d, ein großes D schreiben.
2. (Musik) zweiter Ton der Grund-(C-Dur-)Tonleiter.
d = Dezi…; d-Moll; Denar; (früher:) Penny, Pence.
d = Durchmesser.

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I
D,
 
im Hexadezimalsystem das Zahlzeichen für die Dezimalzahl 13.
II
D,
 
d,  
 1) der vierte Buchstabe des deutschen und vieler anderer Alphabete, ein Konsonant mit dem Lautwert eines stimmhaften dentalen Verschlusslauts [d]. In einigen Positionen kann D auch den stimmhaften dentalen Reibelaut [ȓ] bezeichnen (zum Teil im Dänischen, Portugiesischen und Spanischen), schließlich kann es auch stumm sein (zum Teil im Dänischen, Norwegischen und Französischen) oder für den stimmlosen dentalen Verschlusslaut [t] stehen (zum Teil im Niederländischen, Norwegischen, Polnischen und Tschechischen). D kommt auch in Verbindung mit diakritischen Zeichen vor: so ist Đ Zeichen für [ȓ] z. B. im Isländischen und Altnordischen, für [dʑ] im Serbokroatischen und Ď für [dj] z. B. im Tschechischen.
 
Die Entstehung des Buchstabens D lässt sich über das Griechische in semitische Alphabete zurückverfolgen, wo es einen stimmhaften, dentalen Verschlusslaut bezeichnet.
 
 
 2) D oder D., römische Abkürzungen u. a. für lateinisch Datum, Debet, Decretum, Dictator, Divus, Dominus, Dux.
 
 3) Chemie: D Symbol für das Wasserstoffisotop 2H (Deuterium).
 
 4) Einheitenzeichen: d für degré (beim ebenen Winkel) und für Tag; d für Tag bei astronomischen Zeitangaben.
 
 5) Formelzeichen: D für Brechwert, für Diffusionskoeffizient (Diffusion), für Direktions-, Richt- oder Rückstellmoment, für Durchgriff, für Durchmesser und für Energiedosis (Dosis); D für elektrische Flussdichte; d für relative Dichte, für Durchmesser.
 
 6) Homöopathie: D, Abkürzung für Dezimalpotenz (mit dahinter gesetztem Exponenten).
 
 7) Mathematik: d Symbol für das Differenzial.
 
 8) Münzwesen: D, Kennbuchstabe der Münzstätten Düsseldorf (1817-48), Graz, Lyon, München u. a.
 
 9) Musik: die 2. Stufe der Grundtonleiter C-Dur, französisch und italienisch re (Solmisation). Die Erhöhung um einen Halbton heißt Dis, um zwei Halbtöne Disis; die Erniedrigung um einen Halbton heißt Des, um zwei Halbtöne Deses. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Tonbuchstabe D Zeichen für D-Dur und d für d-Moll als Akkord und Tonart. - D ist auch Abkürzung für Diskant und für Dominante.
 
 
 11) Physik: D Symbol für die D-Mesonen; d für das Deuteron und das Downquark.
 
 12) Vorsatzzeichen: d für Dezi (vor Einheiten).
 
 13) Währungszeichen: D für Dong und Dalasi.
 
 14) römische Zahlzeichen: D für 500.
 

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D = Deuterium; D-Dur; iran. Dinar.
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D [entstanden aus der „halbierten“ urspr. Schreibweise C|C von M = 1 000]: römisches Zahlzeichen für 500.
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d, D [de:], das; - (ugs.: -s), - (ugs.: -s) [mhd., ahd. d]: 1. vierter Buchstabe des Alphabets, ein Konsonant: ein kleines d, ein großes D schreiben. 2. (Musik) zweiter Ton der Grund-(C-Dur-)Tonleiter.

Universal-Lexikon. 2012.


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